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Home >> Glossar >> RFI / RFP
Erläuterung zum Thema
RfI / RfP im Personal- & Rechnungswesen
Definition laut DIN SPEC 1041 Stand 05/2010:
"RFI:
unverbindliche Informationsanfrage eines Outsourcing-Gebers an
potenzielle Outsourcing-Nehmer zur Erteilung einer Selbstauskunft
Anmerkung: Ein RFI enthält darüber hinaus i. d. R. die Aufforderung
an die Outsourcing-Nehmer, im Rahmen einer geplanten
Ausschreibung einen Fragenkatalog zu bearbeiten, der i. d. R. Fragen
zum Unternehmen des Providers aber auch eine Skizze des
beabsichtigten Outsourcing-Vorhabens enthält. Das RFI dient zur
Vorauswahl derjenigen Outsourcing-Nehmer, die in die eigentliche
Ausschreibung einbezogen werden und dann einen Request For
Proposal (RFP) erhalten.”
Definition laut DIN SPEC 1041 Stand 05/2010:
"RFP:
Aufruf an potenzielle Outsourcing-Nehmer, sich auf eine
Ausschreibung des Outsourcing-Gebers zu bewerben
Anmerrkung: Das RFP enthält i. d. R. eine ausführliche Beschreibung
des Outsourcing-Vorhabens, detaillierte Angaben zu Mengengerüsten,
erwarteten Services und Service Level Agreement(s) (SLA) und einen
genauen Zeitplan des Projektverlaufes. Ergebnis des RFP-Prozesses ist
i. d. R. die Abgabe verbindlicher Angebote, einschließlich
detaillierter Preisstrukturen als Basis für eine finale Kun-
denentscheidung über die Auswahl des Outsourcing-Nehmers."
Der RFI ist also ein Fragenkatalog, der vom auslagernden
Unternehmen erstellt wird, um eine erste Provider-Vorselektion am
Markt durchzuführen. Dabei werden nur wenige Informationen über
das tatsächliche Auslagerungsprojekt bekannt gegeben, aber
wesentliche Informationen über die Geschäftspolitik und die
Referenzen des Anbieters eingeholt. Erfahrungsgemäß haben
Rahmenbedingungen wie Pünktlichkeit, Layout und Professionalität
einen starken Einfluss auf das Erreichen der nächsten Auswahlstufe –
den RFP (Request For Proposal).
Der RFP enthält anders als der RFI detaillierte Informationen zum
Projekt und zu den Anforderungen. Er wird nur an eine Gruppe
potentieller Anbieter versendet. Ziel des RFP ist es, die Antworten der
Provider direkt gewichten und vergleichen zu können.
Diesem Auswahlverfahren folgt i.d.R. die Vorort-Präsentation der drei
interessantesten Provider. Dieser Teil wird augenzwinkernd gern auch
Beauty-Contest genannt.
Viele Unternehmen unterlassen die Erstellung eines RFI und
versenden nur den RFP an möglichst viele Dienstleister. Diese
Vorgehensweise erzeugt ein erhebliches Datenvolumen und ist eher
für umfassende Marktstudien geeignet als für die pragmatische
Auswahl eines passenden Anbieters.
Ein zweistufiges Verfahren trägt wesentlich zur Nachvollziehbarkeit
und Übersichtlichkeit im Auswahlverfahren bei und spart sowohl dem
Unternehmen als auch dem Provider erhebliche Ressourcen.
Den vollständigen Fachwortkatalog Personal- und Rechnungswesen im
pdf-Format übersenden wir Ihnen gerne per E-mail.
Ihre Vorschläge, Anmerkungen und Ergänzungen senden
Sie an glossar (at) resourcebridge.de.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
(C)
RFI / RFP stehen für Request For Information bzw. Request
For Proposal und bezeichnen Phasen der Anbieterauswahl.
Während der RFI die grundsätzliche Leistungsfähigkeit und
Leistungsbereitschaft eines Anbieters abfragt, fordert der RFP
zur Abgabe eines konkreten Angebotes auf.
RFI / RFP
©
Mich beschäftigt das
Thema Anbieterauswahl.
Ich interessiere mich
daher für eine(n)
individuelle(n):
Ich
bevorzuge
das Telefon.
Dieser Fachwortkatalog dient der
allgemeinverständlichen Erklärung
typischer im Outsourcing von
Personal- und Finanzprozessen
anzutreffender Begriffe,
Wortkombinationen und
Abkürzungen. Die individuellen
Erläuterungen zum Markt basieren
auf Erfahrungen der ResourceBridge
mit Kunden, Interessenten und
vielen Providern.
Dieser Katalog erhebt keinen
Anspruch auf Vollständigkeit und
Fehlerfreiheit. Er unterliegt
ständigen Änderungen und
Erweiterungen an denen Sie sich
gerne beteiligen können.
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